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Warum richtige Tipps nicht automatisch zu Wetterfolg führen

Wer sich gut im Sport auskennt, müsste doch auch erfolgreicher wetten können, oder? Eine Studie zeigt: Expert:innen tippten häufiger richtig als ein Zufallsgenerator. Beim Wetten hätte ihnen das trotzdem keinen Vorteil gebracht.

Mann sitzt auf dem Sofa, schaut Fußball im Fernsehen und hält ein Smartphone mit Wett-App in der Hand

Bild: svetikd / gettyimages

Formkurven, Verletzungen, Taktik, Heimvorteil. Viele denken: Wer den Sport versteht, müsste auch besser wetten können als jemand, der einfach nur blind rät.

Das wurde in einer Studie untersucht. Dafür verglichen Forschende die Tipps von Sport-Expert:innen zu mehr als 1.100 Spielen der Australian Football League (AFL) mit den Tipps eines Zufallsgenerators.

Expert:innen tippten häufiger richtig

Die Expert:innen lagen deutlich öfter richtig als der Zufallsgenerator. Sie tippten bei rund 65 % der Spiele richtig. Der Zufallsgenerator kam nur auf etwa 49 %.

Trotz vieler richtiger Tipps kein Vorteil beim Geld

Entscheidend ist aber: hätten beide wirklich Geld gesetzt, wären die Expert:innen finanziell nicht besser weggekommen. Denn: Mehr richtige Tipps bedeuten nicht automatisch mehr Erfolg beim Wetten. Doch wie kann das sein?

Quoten machen den Unterschied

Beim Wetten zählt nicht nur, ob man richtig liegt, sondern auch zu welcher Quote. Die Quote bestimmt, wie viel Geld man für einen richtigen Tipp bekommt.

Expert:innen tippen häufiger auf wahrscheinliche Ergebnisse. Aber auch die Wettanbieter wissen, welche Ergebnisse besonders wahrscheinlich sind. Deshalb sind die Quoten dort niedriger.

Das heißt: Wer auf Favoriten tippt, liegt zwar öfter richtig, bekommt dafür aber meist weniger Geld. In der Studie lag der Zufallsgenerator zwar öfter daneben. Wenn er aber richtig lag, wäre der Gewinn höher gewesen, weil es unwahrscheinlichere Ergebnisse waren.

Genau deshalb kann man beim Wetten trotz guter Tipps am Ende Geld verlieren. Man liegt dann zwar öfter richtig, bekommt dafür aber jedes Mal weniger ausgezahlt. So landen viele am Ende trotzdem im Minus.

Warum Sportwissen sich schnell wie Wetterfolg anfühlt

Sportwissen kann helfen, Spiele besser einzuschätzen. Es ändert aber nichts daran wie Quoten funktionieren.

Genau darin liegt ein typischer Denkfehler beim Wetten: Viele verwechseln häufig richtig tippen mit echtem Wetterfolg. Denn oft richtig liegen heißt noch nicht, dass man am Ende wirklich mehr Geld hat oder insgesamt im Plus ist.

Die Quoten sind so gemacht, dass der Anbieter langfristig im Vorteil bleibt. Gewinne sind zwar möglich. Oft fallen sie aber so aus, dass sie frühere oder spätere Verluste auf Dauer nicht ausgleichen.

 

 

Quelle:

  1. Riley, B. J., Li, L., Plevin, D., & Baigent, M. (2023). Betting on Australian Rules Football: Can Expert Tipsters beat Randomness?. Journal of Gambling Studies, 39(4), 1537-1546. doi.org/10.1007/s10899-023-10244-9

 

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